Wir leben in einer Zeit, die sehr beunruhigend erscheint, sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Wir leben in einer Zeit, die für immer mehr Menschen bedeutet, krank zu sein.

Etliche Menschen leben mit dem inneren Empfinden, daß etwas in der Umwelt nicht stimmt, ohne genau sagen zu können, was nicht in der Ordnung erscheint.


Eine wahrlich schwierige Zeit! Woran mag das liegen?


Der Mensch ist im Eigentlichen ein Wesen, das auf Liebe ausgelegt ist, in Liebe zu leben und in Liebe dem Nächsten mit seinen Fähigkeiten zu dienen.

Schauen wir uns in der Welt um, schauen wir auf uns selber in unserem kleinen Umkreis, so dürfen wir erkennen, wenn wir ehrlich sind, daß es an der wirklichen Liebe, an der selbstlosen Liebe  oftmals mangelt.

Wir lieben uns oft selber nicht, wir mögen den Nächsten nicht, wir opponieren mit unguten Worten und Gedanken wider Menschen, Politik und Finanzgeschehen.


Alles was wir denken und reden hat eine Wirkung auf uns und unsere Umwelt. Bin ich schlecht gelaunt, mag es meinen Kindern auch nicht gut gehen, von meinem Ehemann, meiner Ehefrau ganz zu schweigen.


Bin ich mißgestimmt, ruft diese Mißstimmung Unregelmäßigkeiten in meinen körperlichen Abläufen hervor.

Ich bin sauer!

Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen.

Mir bricht das Herz.

Das ist mir auf den Magen geschlagen.

Du bist wohl nicht alleine?!

Er ist mir auf die Füße getreten.

Mir geht die Galle über.

Dir sitzt wohl ein Schalk im Nacken.

Das Blut erstarrte mir in den Adern.

Ich habe die Nase voll bis oben hin.

Ich kann nichts mehr hören!

Da verging mir Hören und Sehen.

Das ist mir schwer auf die Nieren geschlagen.

Mir ist zum Kotzen.

Ich bin bitter wie Galle.

Der Magen drehte sich mir rum.

Er wurde über Nacht grau.


Dies sind ein paar wenige Sprachbezüge aus dem Volksschatz. Es gibt sie, diese Bezüge: Verhalten des Menschen und die Wirkung auf die Organe.


Immer steckt etwas liebeloses, ein liebeloses Verhalten durch mich selber oder durch andere hinter einer organischen Erkrankung.


Wenn wir den Zusammenhang Verhalten und Erkrankung erkennen, können wir, wenn wir die richtigen Schritte aus der Erkenntnis folgen lassen, gesund werden.


Eine erste Handlung wird sein müssen: verzeihen, vergeben, sowohl mir als auch dem Andern. Wenn wir einander vergeben, was eine Tat der Liebe ist, werden wir schon bald merken, wie unsere Seele leichter wird, wie ich die Welt mit anderen Augen sehe. Ich werde erkennen, daß die Krankheit nicht nur in meinem kleinen Umfeld mit Häßlichkeit und Liebelosigkeit zu tun hatte, sondern daß auch die Mißstände überhaupt in der Gemeinde, im Land, auf der ganzen Welt nur auf Haß, Machtgier und Habgier, Mißgunst und Lüge begründet sind.


Wenn wir also gesund werden wollen, wenn wir uns wünschen, daß unsere Umwelt, unsere Innenwelt, sogar die gesamte Welt gesund werden, so lassen Sie uns alle beginnen, einander zu vergeben und einen Neuanfang in der gelebten Liebe zu machen.


Wir leben in sehr schweren Zeiten, die Zeiten mögen viel belastender noch werden.....

Die einzige Lösung liegt darin, zu lieben, mich selber, meine Mitmenschen. 

Abzulegen Mißgunst, Haß, schlechtes Reden über andere, Schelten, Habgier usw.


So überwinden wir unsere eigenen Krankheiten und arbeiten auch an den Krankheiten dieser Welt.


Die Schöpfung Gottes bietet uns viele Hilfsmittel, die wir nutzen können, um körperliche Gebreste und seelische Verletzungen lindern und heilen zu helfen: 

  • aus dem Pflanzenreich, 
  • aus dem Mineralreich, 
  • aus dem Tierreich 
  • und ebenso aus dem Menschenreich.


All das dürfen wir nutzen in Weisheit und wir erinnern uns an das Wort des Paracelsus:


Die höchste Arzenei aber ist die Liebe!


Lassen Sie uns die Lebenszusammenhänge erkennen, auf das wir die Krankheiten in ihren Ursachen heilen können.


Wir sind zur Gesundheit bestimmt. Wir sind zur Liebe bestimmt. Selbst wenn ein Körper vielleicht beeinträchtigt bleibt, so ist es wichtig, daß wir an unserer Seele genesen:


 Daß wir Liebe schenken, aber auch Liebe entgegennehmen können!


Lassen Sie uns so in den Herbst, in den Winter schreiten. Immer vor Augen, vor dem Herzen: das Licht der Liebe, das in jedem leuchten will, das sich immer geben will.


Dann können wir letztlich in der Weihnachtszeit von dem großen Lichte erfahren, das uns alle gelehrt hat: 

Menschenkinder, liebet einander!


Dies Wort ist kulturübergreifend und gilt für alle Menschen dieses Planeten, egal welcher „Religion“ er angehört.


Die Liebe ist Sinn und Zweck des menschlichen Daseins und die Grundlage zur Heilung einer jeden Erkrankung.